Konzeption, Design und Entwicklung.
Der Case zeigt, wie ich ein eigenes Produkt über Jahre weiterentwickle: von der ersten Karten-Idee bis zum kompletten Redesign 2026 — Design-System, Datenvisualisierung und Performance aus einer Hand.
Luftqualität ist lokal, veränderlich und oft schwer einzuschätzen. Das WAQI/AQICN-Netzwerk liefert Live-Werte von tausenden Stationen weltweit — aber Rohdaten ergeben noch keine Orientierung.
Nutzer brauchen eine Oberfläche, die Live-Messwerte verständlich macht: Wo ist die Luft gerade schwer, welcher Schadstoff treibt den Wert, und wie wird es morgen? Ohne API-Formate, ohne Fachjargon.
Ich habe Map The Air als „Night Observatory“ gebaut: Stationen glühen farbkodiert auf einer dunklen MapLibre-Karte, ein Heatmap-Modus zeigt Verschmutzung als Feld, Stations-Dossiers erklären Schadstoff-Treiber und Prognosen, und eine Insights-Seite erzählt den Kartenausschnitt als Analyse. 2026 komplett neu: eigenes CSS-Design-System statt UI-Framework, jedes Chart ein handgeschriebenes SVG.
Cluster nach Maximalwert zu färben macht jede Weltkarte rot. Die Färbung nach Mittelwert zeigt ein ehrliches Bild — und Extremwerte bekommen ihren eigenen, erklärten Platz.
Der Wechsel von einem UI-Framework zu einem eigenen Design-System hat das Bundle drastisch verkleinert — und dem Produkt einen wiedererkennbaren Look gegeben, den keine Komponentenbibliothek liefert.
Ein Dashboard voller Zahlen ist austauschbar. Eine Headline, die sich aus den Live-Daten selbst schreibt („Air in view is mostly Good“), macht denselben Datensatz sofort verständlich.